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Unheimliche Nähe. Menschenaffen als europäische Sensation" - Neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek

Porträt des Orang-Utans Moritz Porträt des Orang-Utans Moritz Universitätsbibliothek Leipzig

Menschenaffen waren schon in der Frühen Neuzeit in Europa bekannt. Die Ausstellung "Unheimliche Nähe. Menschenaffen als europäische Sensation"

in der Universitätsbibliothek Leipzig, die in Zusammenarbeit mit dem Zoo Leipzig entstand, dokumentiert die intensiven Beziehungen zu den Menschenaffen. Texte und Bilder aus dem Zeitraum von 1500 bis 1900 belegen, dass die Europäer durch diese menschenähnlichen Tiere von Anfang an und nachhaltig fasziniert waren. In Reiseberichten und in Analysen von Ärzten und Verhaltensforschern wird ein weites Spektrum von Nähe und Ferne sichtbar.

Studierende der Kulturwissenschaft haben die Ausstellung auf der Grundlage des Katalogs von Mustafa Haikal konzipiert. Dazu gehören auch Videos und eine Hörstation, in denen das Rätselhafte anschaulich wird. Der Katalog präsentiert 170 Zeichnungen, Stiche und Lithografien allein von Affen bis zur Etablierung der Tierfotografie um 1900. Das gesamte Bildmaterial der von Katharina Triebe gestalteten Ausstellung stammt aus der Universitätsbibliothek Leipzig.

Parallel zur Ausstellung informiert eine Website allgemein zur Ausstellung und auch über das Rahmenprogramm mit Führungen und Vorträgen. Die Ausstellung "Unheimliche Nähe. Menschenaffen als europäische Sensation" ist vom 1. April bis 25. September 2016, täglich von 10 bis 18 Uhr in der Bibliotheca Albertina, Beethovenstr. 6, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

 

Quelle: Universität Leipzig

Letzte Änderung am Montag, 11 April 2016 17:43

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