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Faltbootkult aus Pouch Empfehlung

Faltbootkult aus Pouch MDR Fernsehen
Seit 1953 prangt der Name Pouch auf den legendären Faltbooten, die zu DDR-Zeiten auf nahezu jedem Gewässer im Osten entlang paddelten. In „Der Osten – Entdecke wo du lebst“ erkundet Axel Bulthaupt die turbulente Geschichte des Ortes Pouch – zu sehen, am Dienstag, 30. August um 20.45 Uhr im MDR FERNSEHEN.
Für viele DDR-Bürger steht das „RZ 85“ für Freiheit. Ob Spreewald, Masuren oder Schwarzes Meer – das blaue Faltboot sorgt bei Generationen für unvergessliche Ferientage. Doch dort, wo es gebaut wird, geht es zu DDR-Zeiten nicht so idyllisch zu. Vierzig Jahre lang ist Pouch im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ein geschundener Ort. Aus den Chemiebetrieben in Bitterfeld und Wolfen ziehen giftige Wolken in die umliegenden Dörfer. Martina Brück wächst hier auf und erlebt, wie die Natur ab den Fünfzigerjahren im großen Stil dem Kohle- und Bernsteinabbau zum Opfer fällt. Ausgerechnet von hier wird das stoffbespannte Faltboot in die gesamte DDR geliefert. Klaus Billmann kauft sich bereits 1956 eines. Seitdem ist es aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken. Inzwischen 82 Jahre alt, hat er fast ganz Osteuropa vom Wasser aus gesehen und ist auch heute noch mit seinem „Reisezweier“ unterwegs. Seine Tochter Ute ist quasi im Faltboot aufgewachsen. Das Faltboot aus Pouch ist zum Kultobjekt geworden und das Werk gilt auch heute noch als erste Adresse für Wassersportler. Der langjährige Chef Ingolf Nitschke hat seit den 80er Jahren das Traditionsunternehmen durch einige heftige Stürme gesteuert, oft begleitet von Existenzängsten und gravierenden Veränderungen. Quelle: MDR
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