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Polizei Sachsen - Polizeidirektion Leipzig

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Arbeitsunfall

Ort:      Leipzig, OT Mockau-Süd, RosenowstraßeZeit:     26.05.2014, 08:00 Uhr

Ein 62-jähriger Arbeiter führte heute Morgen in einer Werkshalle Flexarbeiten durch. Dabei rutschte er mit dem Trennschleifer ab und schnitt sich in den linken Fuß. Er wurde anschließend durch die herbeigerufenen Rettungssanitäter in ein Krankenhaus gebracht. Zum Glück trug er die vorschriftsmäßigen Arbeitsschutzschuhe, so dass die Verletzungen nicht schwerwiegend waren. (Vo)

Feuer!

Ort:      04179 Leipzig, Franz-Flemming-StraßeZeit:     25.05.2014, 23:30 Uhr

Hohe, graue Rauchsäulen aus der leerstehenden Lagerhalle einer ehemaligen Fabrik sorgten dafür, dass die Kameraden der Feuerwehr kurz vor Mitternacht ausrücken mussten. Ein Zündler hatte auf bisher unbekannte Weise das Gebäude in Brand gesetzt. Da die leerstehende Lagerhalle aufgrund einer gepflegten Wildnis und kompletten Umzäunung schwer zugänglich war und es auch als einsturzgefährdet galt, fiel die Entscheidung, dieses kontrolliert herunterbrennen zu lassen. Mit Hilfe eines Leiterwagens sollten später die restlichen Flammen gelöscht werden. Die Leipziger Kripo hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. (MB)

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetztOrt:      Leipzig (OT Altlindenau), Merseburger Straße/QueckstraßeZeit:     26.05.2014, 01:20 Uhr

Eine halbe Stunde bevor dem Sonntag die Luft ausging, meldete ein Leipziger (22) einen Brand. Bisher Unbekannte hatten in einem ehemaligen Fabrikgebäude an der Franz-Flemming-Straße Feuer gelegt, welches kurz darauf durch die Feuerwehr gelöscht werden konnte. Da der Hinweisgeber für die vor Ort kommenden Polizeibeamten bezüglich seines Fahrverhaltens kein Unbekannter war, machten sie ihn vorsorglich darauf aufmerksam, dass ihm nach wie vor kein Führerschein zur Verfügung steht. Der junge Mann nahm den Ratschlag zur Kenntnis und ging wie er gekommen war – zu Fuß. Das normgerechte Verhalten reichte jedoch offenbar nur bis zur Fahrertür seines Kleintransporters. Denn knapp 90 Minuten später begegneten ihm die Beamten am Steuer des Renaults. Sie stoppten die Fahrt und fanden auch am Fahrzeug Gründe zur Beanstandung vor: Die Kennzeichen ließen sowohl die Zulassungsplakette als auch das Prüfsiegel vermissen. Der Wiederholungstäter gab überdies zu, dem Renault extra einen neuen Anstrich verpasst zu haben, um dadurch dem wachen Blick der Gesetzeshüter zu entgehen. Der Versuch war ebenso untauglich, wie einst das gefälschte Untersuchungsgutachten, mit dessen Hilfe er gegenüber der Fahrerlaubnisbehörde seinen Führerscheinentzug rückgängig machen wollte. (Loe)

Neuerlich Beziehung vertieft

Ort:      Leipzig (OT Wiederitzsch), SchmidstraßeZeit.     25.05.2014, gegen 19:00 Uhr

Mit seinem Audi 80 befuhr ein Leipziger (29) die Delitzscher Landstraße stadtauswärts. Obwohl er einem alten Bekannten begegnete, ließ er keinerlei Freude über das Wiedersehen erkennen. Stattdessen beschleunigte er sein Fahrzeug, bog in Nebenstraßen ab, stieg aus dem noch rollenden Fahrzeug und rannte in eine Toreinfahrt. Der Bekannte folgte dem Mann jedoch und konnte letztlich auf einem Hinterhof das Wort an ihn richten. Obwohl sich beide nicht zum ersten Mal gegenüberstanden, stellte sich der Verfolger – wie es die Pflicht verlangt – mit Namen und Dienstgrad vor. Diese Höflichkeit konnte sich der 29-Jährige sparen, denn der Beamte kannte seinen Namen und wusste, dass er Betäubungsmittel konsumiert und keine Fahrerlaubnis besitzt. Einen eigenen Führerschein wird der Flüchtende so schnell auch nicht in Händen halten, ist doch bereits in der Vergangenheit eine unanfechtbare Entziehung der Fahrerlaubnis gegen ihn angeordnet worden. Da macht es natürlich Sinn, einen Pkw abzumelden. Nur damit fahren sollte man nicht. (Loe)

Landkreis Nordsachsen

„Schüsse“ im Wald

Ort:      TorgauZeit:     25.05.2014, gegen 20:00 Uhr

Ein Hinweisgeber meldete sich gestern Abend  bei der Polizei und teilte mit, dass er in der Umgebung, in der Nordstraße, „Schüsse“ gehört hätte. Eine Funkstreifenwagenbesatzung ging sofort diesem Hinweis nach und fuhr zum Ort des Geschehens. Eine wartende Frau bestätigte, dass auch sie „Schussgeräusche“ wahrgenommen hätte. Die Streifenwagenbesatzung fuhr daraufhin die weitere Umgebung ab und entdeckte drei Jugendliche, als sie in den Hohlweg einbog. Nachdem sie den Funkstreifenwagen gesehen hatten, rannten sie davon. Die sportlichen Streifenbeamten waren jedoch schneller und konnten die drei Jugendlichen stellen und einer Identitätsfeststellung unterziehe: Ein 18-jähriger Iraner, ein 18-jähriger Deutscher; ein dritter gab an, keine Ausweispapiere dabei zu haben. In der Nähe standen zwei Männer, die das ganze „Schauspiel“ beobachtet hatten. Einer dieser beiden Männer warf den Polizeibeamten einen Rucksack vom Dach einer Garage zu. Diesen hatte einer der Jugendlichen beim Fluchtversuch nach oben geworfen. Im Rucksack befanden sich, neben einer Geldbörse, der Ausweis des dritten Jugendlichen (17-jähriger Ukrainer) und eine Schreckschusspistole mit eingestecktem Magazin. Vier verschossene Platzpatronen lagen ebenfalls in dem Rucksack. Jetzt ermittelt die Polizei gegen der 17-Jährige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz, da er keinen kleinen Waffenschein besaß und auch noch nicht besitzen konnte. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Verletzt wurde niemand.  (Vo)

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Zeugen gesucht

Ort:      04103 Leipzig, Prager Straße/GutenbergplatzZeit:     24.05.2014, 17:16 Uhr

Ein 18-Jähriger fuhr mit seinem Nissan Micra im rechten Fahrstreifen der Prager Straße in Richtung Innenstadt, gefolgt von einem Vespa-Fahrer (19). In Höhe des Gutenbergplatzes wechselte plötzlich ein weißer Kombi (Typ unbekannt) vom linken in den rechten Fahrstreifen und scherte so knapp vor dem Micra ein, dass der 18-Jährige bremsen und ausweichen musste, um nicht touchiert zu werden. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Auto und stieß gegen einen Baum. Der Mopedfahrer konnte auch nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Micra auf. Der Vespa-Fahrer und sein Sozius (m: 16) wurden bei dem Aufprall so schwer verletzt, dass sie stationär in einer Klinik behandelt werden mussten. Der Fahrer des weißen Kombi hingegen fuhr, ohne anzuhalten, in Richtung Zentrum davon. Jetzt fahndet die Polizei nach dem Kombi-Fahrer, der sich unerlaubt vom Unfallort entfernte und bittetZeuge, die Hinweise zum Fahrzeug (Typ, Farbe, amtliches Kennzeichen, Besonderheiten) und zum Fahrer des Kombi geben können, sich bei der VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2847 zu melden. (MB)

Landkreis Leipzig

Die Katze muss schwarz gewesen sein...

Ort:      04827 Machern, Zum WiesengrundZeit:     25.05.2014, 18:55 Uhr

…die an dem Abend die Straße überquerte, just in dem Moment, als ein schwarzer Suzuki die Straße Zum Wiesengrund gefahren kam. Der Fahrer (22) war von dem kleinen Passanten so überrascht, dass er mit seinem Auto eine Ausweichbewegung machte und dabei nach links von der Fahrbahn abkam. Zu allem Unglück parkten auf der gegenüberliegenden Fahrbahn Fahrzeuge, so dass der 22-Jährige gegen den dort stehenden blauen Opel Astra stieß und diesen wiederum auf einen Skoda Oktavia schob. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 5.100 Euro. Glücklicherweise blieb der 22-Jährige unverletzt. (MB)

Landkreis Nordsachsen

Pkw überschlägt sich

Ort:      Liebschützberg (OT Borna), Oschatzer StraßeZeit:     26.05.2014, gegen 03:00 Uhr

Wohl aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit endete die morgendliche Fahrt eines jungen Brandenburgers (24) in ärztlicher Obhut. Der Mann saß am Steuer eines VW Golf IV, kam in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich im Straßengraben. Hierbei wurden ein Leitpfosten und mehrere Zaunsegmente einer umfriedeten Firma beschädigt. Der 24-Jährige wurde zumindest zur Beobachtung in ein nahes Krankenhaus verbracht. (Loe)

2:0 für die Schwerkraft

Ort:      Delitzsch, WeißdornwegZeit:     25.05.2014, gegen 15:00 Uhr

Nach einem Trinkgelage unter freiem Himmel versuchte ein Mann (44), seinen Heimweg auf einem rosa Damenrad zu bestreiten. Doch bereits nach wenigen Metern zog das Gleichgewicht im ungleichen Duell mit der Schwerkraft den Kürzeren. Durch den Sturz knallten mehrere Bierflaschen auf die Straße und zerbrachen. Als zwei zufällig anwesende Zeugen den Betrunkenen baten, die Scherben zu beseitigen, ernteten sie jedoch lediglich Beschimpfungen. Der 44-Jährige setzte sich dann wieder auf sein Rad, erreichte schwankend die Wendeschleife am Ende der Straße und kam dort erneut zu Fall. Erst jetzt besann er sich seiner Möglichkeiten und nutzte das Fahrrad lieber als Gehhilfe. Wenig später verweigerte er eingetroffenen Polizeibeamten zwar einen Atemalkoholtest, erreichte dadurch aber nur, dass bisher kein Näherungswert für die alkoholische Beeinflussung bekannt ist. Die obligatorische Blutentnahme konnte er nicht aufhalten. (Loe)

Sonstiges

Übergabe der interaktiven Funkstreifenwagen in der PD Leipzig

Am Mittwoch, den 28. Mai 2014, 11:00 Uhr, wird der Polizeipräsident der Polizeidirektion Leipzig, Herr Bernd Merbitz, die interaktiven Funkstreifenwagen an die Bediensteten auf dem Platz vor dem Bundesverwaltungsgericht (Simsonplatz) übergeben.

Aus diesem Anlass lädt die Polizeidirektion Leipzig alle interessierten Presse- und Medienvertreter zu der Übergabe recht herzlich ein.

Die ausschließlich in Sachsen bei Volksagen gebauten Autos vom Typ Golf Variant VII sind mit einem eigens entwickelten Sonderfahrzeugassistenten (Car-PC) ausgerüstet. Dadurch kann der Benutzer interaktiv mit dem Wagen kommunizieren. Das System erlaubt es, einsatzbezogen zu navigieren, den Digitalfunk zu steuern und Einsatzaufträge computergestützt abzuwickeln. Mit Softwareupdates ist die Funktionalität künftig noch erweiterbar. Angetrieben werden die Autos durch einen schadstoffarmen 1,6 Liter Turbodieselmotor (77 kW/CO 2-104 g/km) mit Automatikgetriebe. Die ausgewählte Kombivariante bietet 600 Liter Stauvolumen und Platz für die Einsatzausrüstung der Beamten. (Vo)

Authors: Sächsisches Staatsministerium des Innern

Lesen Sie mehr http://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2014_29529.htm

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