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Leben retten kann gelernt werden Empfehlung

Leben retten kann gelernt werden (c) LP KB

Hand auf`s Herz - UKL-Notfallmediziner engagieren sich mit Demo-Aktion am 19. September und mit Kursen in Schulen

Ein Herzstillstand kann jeden treffen - und jeder kann mit einer Reanimation zum Lebensretter werden. Mit dieser Botschaft wird in der Woche der Wiederbelebung alljährlich dazu aufgerufen, sich für den Ernstfall schulen zu lassen. Die Notfallmediziner des Universitätsklinikums Leipzig engagieren sich seit Jahren bei dieser Aktion: In diesem September mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im Uniklinikum und Reanimations-Trainings für Schüler.

Am Montag, dem 19. September, zeigen zum Beginn der diesjährigen "Woche der Wiederbelebung" Notfallmediziner des Uniklinikums wieder in einer öffentlichen Aktion, dass erste Hilfe einfach ist: Jeder kann zum Lebensretter werden, indem er im Notfall beherzt zur Herzdruckmassage schreitet. Wie genau das geht, können sich Besucher zwischen 9 und 15 Uhr direkt vor Ort im Uniklinikum zeigen lassen und auch gleich unter kundiger Anleitung üben.

Der Aktionsstand wird nicht zu übersehen sein - er steht direkt am Haupteingang in der Liebigstraße 20. Bereits in den Vorjahren haben sich die UKL-Mediziner für dieses Thema engagiert - mit Infoständen in der Innenstadt, einem großen Aktionstag am UKL, einer Aktion auf der Sachsenbrücke und immer wieder mit Schulungen in Leipziger Schulen.

In diesem Jahr besuchen die Ärzte und Pflegekräfte am Montag und Dienstag die Schüler der Oberstufe des Rahn-Gymnasiums. Insgesamt 190 Schülerinnen und Schüler werden in einem Reanimationstraining lernen, wie man einen Herz-Kreislauf-Stillstand erkennen kann, wie Herzdruckmassage und Beatmung durchgeführt werden und wie man einen automatisierten externen Defibrillator (AED) richtig anwendet.

"Wir möchten so viele Menschen wie möglich, in jedem Lebensalter, für das wirklich wichtige Thema Wiederbelebung gewinnen", erklärt Dr. Alexander Dünnebier, Organisator der Aktion am UKL, die Beweggründe. "Auch wenn natürlich unbedingt der Rettungsdienst gerufen werden muss, vergehen bei einem Herzstillstand bis zu dessen Eintreffen wertvolle Minuten, die über das Überleben entscheiden", so Dünnebier. Mit Herzdruckmassage und gegebenenfalls einem AED, der heute in vielen öffentlichen Einrichtungen zu finden ist, kann in dieser Zeit jeder helfen und so Leben retten. "Wir wollen mit unseren Aktionen und Schulungen den Menschen die Scheu davor nehmen, selbst Hand anzulegen und aktiv zu werden", sagt der UKL-Anästhesist. "Jeder würde sich wünschen, dass ihm oder ihr im Notfall geholfen wird - daher sollte auch jeder bereit sein, zu helfen!"

Auftaktaktion am 19. September Haupteingang des Universitätsklinikums Leipzig, Liebigstraße 20 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Quelle: Universitätsklinikum Leipzig

Letzte Änderung am Freitag, 16 September 2016 07:14

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